Charity: Rockabilly vs Cancer!

Voller Erfolg im Schützenhof!

An sich könnte ich an dieser Stelle auch nur meine Impressionen über den Verlauf des Charity-Events Rockabilly vs Cancer einstellen und es würde völlig ausreichen, um euch den Erfolg dieser Veranstaltung am letzten Samstag zu dokumentieren. Aber, das ist nicht unser Stil und bei fast vier Stunden Aufenthaltsdauer hat man halt auch einige Aspekte festgestellt, die eben nicht im Fratzenbuch oder anderswo angesprochen werden.

Rockabilly vs Cancer bescherrte dem Schützenhof eine volle Halle!

Was ging ab?

Reichlich! Bereits bei der Anfahrt war erkennbar, dass der Schützenhof in Ganderkesee top besucht ist. Überall standen Autos geparkt. Und siehe da, beim Gang um die Ecke erwartete uns bereits auf dem Vorplatz der Schützenhalle eine große Traube von Partywütigen, die Schützenhof-Betreiber Markus Hansen und sein Team vom Start weg auf dem Bierwagen ins Schwitzen brachten. Der Opener Red Hot 54 war bereits on Stage und heizte dem Publikum in der ebenfalls gut besuchten Schützenhalle ordentlich ein.

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Im Vorfeld fand in dieser ein Tanszkurs statt, der mit 21 Paaren, also 42 Personen, sehr gut angenommen wurde. Das alleine spült bereits in die Kasse von Flugkraft, dem Fotoprojekt gegen den Krebs bei Kindern, einen fetten Spendenbetag. Der Kurs kostete 15 Euro pro Person.

Damit war vom Start weg klar, dass die immensen Organisations-Bemühungen von Micha, Sue und Benny, reichlich Früchte tragen würden. Sie hatten durchweg auf Facebook und in anderen Gazetten das Event im Vorfeld konsequent promotet. Für den Schützenhof, der sich um das Gastroangebot kümmerte, war jedenfalls Zahltag angesagt. Das Bier floss reichlich, die Stimmung unter den Leuten, in der Rockabilly-Szene an sich normal, sehr relaxt und völlig auf Party ausgerichtet.

Red Hot 54 gaben sich den Opener!

Stringtone Slinger betraten als zweite Band die Bühne und zogen direkt noch weitaus mehr Leute in die Schützenhalle, die aber wie immer viel zu warm war. Das Problem wird der Schützenhof nur durch technische Veränderungen beheben können. Da muss einfach mehr Frischluft rein. Der Schützenverein als Eigentümer sollte darüber ernsthaft nachdenken.

Stringtone Slinger konnten voll überzeugen! Die hatten mächtig Spaß on Stage!

Der Sound stimmte jedenfalls, der Mann am FOH-Pult machte einen guten Job. Die Akustik in der Schützenhalle bleibt aber schwierig, was sich erstmalig bei der dritten Band The Frisbolice bemerkbar machte, da der Gesang je nach Standort etwas zu schwammig rüberkam, was der Fromtmann allerdings durch eine solide Bühnenpräsenz gekonnt ausgleichen konnte.

Es darf getanzt werden. Die Rockabilly-Leute sind ein dankbares Publikum!

Die Truppe agiert in dieser Form erst seit zwei Wochen. Mit ihrem neuen Drummer André, er sitzt auch im Wild Rock Project hinter der Schießbude, konnten sie trotzdem mit ihren Eigenkompositionen voll überzeugen und brachten etliche Partygäste zum tanzen. Der Mann am Kontrabass gefiel mir am besten. Wow, der hat mächtig gezündet. Abschließend gaben sich die Wild Black Jets die Ehre und bildeten das Finale des Line Ups.

Drumer André geht mit seinem Gitarristen eben noch die Setliste durch!

Was ich defnitiv vermisst habe, war die erkennbare Präsenz von Mitarbeitern von Flugkraft selber. Einen separaten Infostand konnte ich jedenfalls nicht ausmachen.

Insbesondere in den Stagepausen hätte jeder interessierte Besucher damit die Möglichkeit gehabt, sich darüber zu informieren, was genau er mit immerhin 18 Euro Mindestspende als Eintritt an der Abendkasse unterstützt hat. Bei einer Wiederholung des Events sollte das vielleicht bedacht werden.

Die Gewinner der Tombola werden benannt!

Der Schützenhof selber darf sich über eine erneut top besuchte Fremdveranstaltung in seinem Haus freuen, hat mit Sicherheit einen beachtlichen Gewinn eingefahren. Allerdings waren die Preise am Imbisswagen leicht grenzwertig. Die Currywust für 2,50 Euro war zwar schmackhaft, aber die Portionsgröße mangelhaft, selbiges gilt für die Pommes. Wenigstens lief der gesamte Verzehr über die Verzehrbons, wobei ich die 5-Euro-Alternative erneut vermisst habe. Wenn ich schon 20 Euro ausgegeben habe, möchte ich evtl. ja später nicht mehr für mindestens 10 Euro lösen müssen. Ob das Event bei einer Wiederholung erneut im Schützenhof stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Markus durfte sich über viele durstige Gäste freuen und kam ins Schwitzen!

Fazit!

Reinweg durch die Partybrille betrachtet war Rockbailly vs Cancer ein voller Erfolg. Die vier Bands haben sich voll reingehängt, die Stimmung durchweg gut, die attraktive Tombola zog mächtig, das Pubilkum war lange anwesend. Lediglich was den Transport des Charity-Gedankens anbelangt, sehe ich Luft nach oben und einen Optimierungsbedarf. Ansonsten gibt es nichts, was gegen eine Wiederholung dieser tollen Veranstaltung spricht. Ich werde beizeiten bei Flugkraft einmal konkret nachfragen, was genau an Spenden zusammen gekommen ist. So einige Tausender müssen das trotz einiger Kosten ja sein.

Mit den Spenden kaufen wir z.B. Spielsachen, zahlen OPs und helfen den Betroffenen wo wir können. Auch die Workshops werden damit finanziert. (Auszug Hompage Flugkraft)

Ab in die Impressionen und die Videos. Im zweiten mit einem Spezial-Act von Ralle vom Free Eagles MC Delmenhorst.

Schlussimpressionen & Videos!

Kontakt Flugkraft: flugkraft.com

Kontakt Event: www.facebook.com/events/410433985986647/

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitlglied. Karre. 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings.