Kommentar: Der Silvester-Knall!

Eines will ich denn mal direkt vorweg schicken. Die Vorfälle in der Silvester-Nacht sind keinesfalls exemplarisch für das Verhalten sämtlicher Flüchtlinge. Sie sind aber exemplarisch für das, was kommen kann. Und sie sind meines Erachtens exemplarisch für eine Politik, die auf dem direkten Weg ist, ihr eigenes Volk zur Durchsetzung ureigener Interessen an der Nase herumzuführen. Wir werden komplett verarscht!

Über das, was in Köln, Hamburg und anderswo passiert ist, brauche ich kein Wort mehr zu verlieren. Längst haben die Medien bemerkt, dass die anfängliche Berichterstattung nicht mal im Ansatz dem gerecht wurde, was sich vor allem in Köln in der Silvesternacht tatsächlich abspielte. Mittlerweile sprechen etliche Augenzeugen von bürgerkriegsähnlichen Zuständen und von einem völligen Versagen der Polizei. Der Polizei, die stets bestrebt ist, der Bevölkerung durch eine rigides Vorgehen gegen Rocker zu suggerieren, sie hätte alles im Griff.

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Allerdings werden beide Zielgruppen, also Menschen mit Migrationshintergrund sowie Rocker, völlig anders von Presse und Polizei medial angegangen. Während man gegen die Rocker permanent die verbale Keule schwingt und jeden noch so kleinen Vorfall ausschlachtet, hält man sich bei Vorfällen im Bereich der Flüchtlinge extrem zurück. Das hat zwei Gründe: 1. Die Polizei darf nichts sagen, denn man hat ihr einen Maulkorb verpasst und 2. Die Presse paktiert mit der Politik, da es gemeinsame Interessen gibt.

Überrascht das? Keineswegs! Was jedoch nun im Nachgang der Ereignisse von Kölns Bürgermeisterin Reker an Maßnahmen zur Prävention angedacht wird, lässt bei mir nur den Schluss zu, dass die Attacke am Wahltag gegen die Politikerin dazu geführt hat, dass bei ihr nicht mehr alle Latten am Zaun gerade sitzen. Sie spricht von Verhaltens-Regeln für die Frauen, um das Konfliktpotential zu minimieren. Nicht von einem Kodex oder Verhaltens-Empfehlungen. Nee, von Regeln!

Ich bin nicht gerade ein Freund unserer Ober-Emanze Alice Schwarzer, aber das diese in der Redaktion von Emma im Dreieck gesprungen ist, kann ich bestens nachempfinden. Denn unweigerlich muss bei den betroffenen Frauen der Eindruck entstehen, dass sie wengistens eine Teilschuld trifft. Das ist für mich genau dasselbe, als wenn ich einer Lady vorwerfe, sie hätte ihre eigene Vergewaltung stückweise zu verantworten, weil sie in einem Minirock in die Disko gegangen ist. Also, zieh dir was Schlichtes an und dir passiert nichts. Geht es noch!

Das mag nicht die Absicht von Reker gewesen sein, aber es ist das Ergebnis. Und es ist ein klares Zeichen dafür, dass die Politik ihren eigenen Bankrott erklärt. Null nachgedacht, null Empathie! Damit hat Reker bei mir ihren Bonus vom Wahltag verspielt. Vor allem ist es ein Beweis dafür, dass die politische Klasse jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. Eine Armlänge Abstand halten? Ja klar, bei Großveranstaltungen. Kein Problem. Ok Reker, dann zeig uns mal beim Karneval, wie das funktioniert. Und das ganze bitte in einer Menge von Migranten, die agressiv ist.

Und solche Leute wollen mir erzählen, dass wir das schaffen. Welches wir denn? Und wer will das überhaupt noch? Der einzige Grund, warum diese Politik bisher relativ glatt durchging, ist der Umstand, dass die deutsche Bevölkerung sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen lässt und das man den Kritikern recht unreflektiert stets vorwerfen konnte, sie würden jeden Tag rechts-gedrehte-Joghurt-Kulturen zu sich nehmen. Da habt ihr aber jetzt ein Problem. Denn das war keine AFD- oder Pegida-Veranstaltung. Das war euer Volk!

Und mit den eigenen Aussagen dahingehend, dass es sowas in dieser Form noch nicht gegeben habe, habt ihr denn mal klar den Beleg dafür angetreten, dass ihr keinesfalls in der Lage seid, die aktuelle Situation in der Republik real einzuschätzen. Denn die Stimmung ist zur Silvesternacht in Köln grundsätzlich aggressiv. Darum war ja auch die Bepo mit knapp 150 Leuten vor Ort. Konnten die was machen? Nö! Wollten die was machen? Keine Ahnung! Das Ausmaß der Vorfälle wurde erst mit den Anzeigen deutlich, so der Polizeipräsident. Peinlicher geht es nicht mehr!

GdP-Guru Wendt wird nun garantiert erneut nach mehr Personal schreien. Nur bringt das nichts. Denn die Polizei ist Exekutive, also ausführendes Organ. Sie ist dazu berufen, die Einhaltung der Gesetze zu überwachen. Und wer macht diese? Merkel & Co. Wenn die sich da oben einig sind, lässt die Polizei nicht mal einen Furz. Warum wohl ist der Posten eines Polizeirates, das sind die Typen mit den goldenen Sternen, wohl ein politisch geprägter Posten? Egal, wie stark die Manpower auch ist. Die Polizei ist dann erfolgreich, wenn sie taktisch klug und angemessen reagieren kann. Bei Rockern können die machen, was sie wollen. Da achtet keine Sau auf unangemessenes Verhalten der Kräfte. Beim Thema Flüchtlinge werden sie an der kurzen Leine gehalten.

Ich kann mich noch gut an die beiden Hogesa-Demos erinnern. Ich war in Köln und Hannover dabei. Da knallte ein Böller und es ging rund. Helm auf, Reizgas raus und Sport frei. Ein gefundenes Fressen für die Medien. Ok, das war teilweise auch echt schräg, was mache Hooligans da vom Stapel gelassen haben, ich will aber darauf hinaus, wie völlig unterschiedlich auf derartige Anlässe reagiert wird. Dort ging es um die Islamisierung, was man den Hools natürlich nicht abnahm. Keiner hat seinerzeit davon gesprochen, dass es nur ein begrenzter Teil ist, der rechtsradikales Gedankengut in sich trägt. Nö, völlige Übereinstimmung in den Kommentaren: „Alles Nazis!“

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Wo waren die offensiven Aktionen der Polizei in Köln jetzt. Ich habe keine Polizeikette oder den Einsatz von Reizgas gesehen. Die Polizei ist angehalten, sich defensiv in dieser Zielgruppe zu verhalten. Klar, ein Schlagstockeinsatz würde ja der Parole „Refugees Welcome“ auch völlig widersprechen. Stellt euch aber mal vor, da wären plötzlich 50 Rocker aufgetaucht, um den Mädels Schutz zu bieten, und es wäre zu einer Konfrontation mit den Tätern gekommen. Keinesfalls abwegig, dass man denen dann mit voller polizeilicher Härte begegnet wäre. Oder?

Politik richtet sich immer nach der jeweils aktuellen Interessenlage. Und derzeit ist es das vorrangige Interesse der Regierung, sich als human und weltoffen zu präsentieren. Die nationalen Interessen stehen den europäischen nach. Merkel träumt immer noch von den Vereinigten Staaten von Europa, während England derzeit mit der Eu verhandelt, unter welchen Bedingungen es überhaupt in der Gemeinschaft verbleibt. Ich bin gespannt auf das dortige Referendum!

Ich behaupte, würde es in der deutschen Bevölkerung ein Referendum darüber geben, der aktuellen Politik Einhalt zu gebieten, so würde das glatt durchgehen. Seehofer wäre klar vorne. Doch sowas sieht unsere Verfassung nicht vor. Na, da habt ihr ja echt Glück gehabt. Wir sind von der realen Integration so weit entfernt, wie die NASA von einem Flug durch das gesamte All. Denn, nur wenn man dem eigenen Volk nachhaltig das Gefühl vermittelt, dass straffällig gewordene Flüchtlinge sofort mit denselben harten Konsequenzen bestraft werden, wie zum Beispiel Rocker, kann eine breite Basis für gelebte Integration entstehen. Aspekt Gleichbehandlung!

1%er sind für euch Outlaws, also Gesetzlose. Da kommt der Stempel drauf und gut. Ok, kein Problem. Aber habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, dass unsere Szene seit geraumer Zeit dasselbe Problem hat, wie ihr derzeit. Wie ist es möglich Rocker mit Migrationshintergrund in die deutsche Rocker-Szene mit deren nationalen Werten zu integrieren, und sind diese überhaupt bereit das alles mit zu tragen oder ist der MC nur ein abgeschotteter Kosmos zur Verwirklichung persönlicher Ziele. Warum glaubt ihr eigentlich, dass euch diese Integration leichter fällt, als uns? Doch bedenkt! Wir erleben diesen Blues ständig. Ihr steht auf irgendwelchen Podesten, redet schlau daher und macht Fotos in Unterkünften für die Zeitung. Ein Patriot!

Ach so, eine letzte Frage. Wo waren die deutschen Männer an dem Abend?

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitlglied. Karre. 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entscheiden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autorühlings.