Sons of Devils MC: 35th Anniversary!

Am letzten Samstag feierte der Sons of Devils MC Papenburg sein 35th Anniversary. Ein so großes Jubiläum lässt einen recht hohen Besucheransturm erahnen, insofern war es den Männern klar, dass sie dieses in ihrer Clubbude würden nicht bewältigen können. Daher entschied man sich in das benachbarte Surwold auszuweichen, wo in einem Gewerbegebiet eine große Wiese angemietet wurde. Platz satt, um ohne Ende Zelte aufnehmen und als zentralen Punkt eine großes Schützenzelt aufbauen zu können.

Der Sons of Devils MC Papenburg blickt auf eine 35jährige Clubgeschichte zurück!

Der Sons of Devils MC Papenburg blickt auf eine 35jährige Clubgeschichte zurück!

Mit dem Wetter hatte der Jubilar echtes Glück. Denn die aus allen Himmelsrichtungen angereisten Gäste bekamen es teilweise recht derbe auf den Kopf. Am Samstag jedoch herrscht an sich den ganzen Tag über angenehm warmes Wetter. Die große Sause konnte somit starten, wobei sich die ersten Gratulanten bereits am Freitag ein zünftiges Warm Up gaben. Doch schauen wir uns zunächst einmal mit einem Blick in die Historie an, was der Sons of Devils MC Papenburg zu feiern hatte.

Der Platz um den Bierwagen herum verfehlte seine Sogwirkung nicht!

Der Platz um den Bierwagen herum verfehlte seine Sogwirkung nicht!

Auszug aus der Geschichte des MC!

Wir feierten  im Jahr 2007 unser 25-jähriges Bestehen. Genauso alt ist auch der Clubname. Damals waren wir jünger und wollten provozieren. Also nannten wir uns „Sons of Devil“, nähten einen Sensenmann aufs Colour und marschierten breitbeinig durch das erzkatholische Papenburg. Wir wollten Respekt und bekamen ihn. Und Respekt genießen wir auch heute noch, obwohl Tonky, Strumpel, Theo, Porky, Lole, Uwe, Lutze, Eddie, Klaus und Gerry die Welt nicht mehr jeden Tag aus den Angeln heben.

Aktion im Schützenzelt!

Weil wir in der Altersklasse zwischen 30 und knapp über 50 spielen, weil wir Familie, Beruf und Verantwortung haben, brauchen wir diese Form von Selbstbestätigung nicht mehr. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Sons ihr Club-Haus im Altersheim-Anbau haben. Die Parties sind immer noch ausgelassen, und, Hand auf´s Herz, kein Altersheimbewohner fährt Harley – und schon gar nicht nach Biesenthal oder zu den Superrallys nach Dänemark, Schweden oder Griechenland. Alles klar? (Ende Auszug Homepage)

Nun, so stellte es sich zum 25th Anniversary dar. Heute, 10 Jahre später, ist der MC nach wie vor ein stabiler Faktor in der norddeutchen Clublandschaft und eine feste Größe in Papenburg.

Ready to Rumble! Lass ihn qualmen!

Ready to Rumble! Lass ihn qualmen!

Zu Beginn meiner Probezeit war eine Party der Sons einer meiner ersten Anlaufpoints in der Rocker-Szene. Ich kann mich noch sehr gut an einen langen Tresentalk mit dem leider viel zu früh verstorbenen Chris erinnern. Ein junger Wilder, der permanent mit seinem Bike on the Road war. Obwohl noch jung an Jahren, wirkte der Mann sehr erfahren und abgeklärt, zudem war er ein Party-König. Wenn einem derartige Gespräche so lange Zeit in Erinnerung bleiben, hatten sie für einen selbst prägenden Charkater. Ich war jedenfalls gespannt auf diese Party.

Aus allen Richtungen kamen die Gratulanten, auch aus dem benachbarten Ausland!

Aus allen Richtungen kamen die Gratulanten, auch aus dem benachbarten Ausland! Foto: Black Sheep MC

Was ging ab?

Bei meinem Eintreffen war der Platz vor dem Schützenzelt bereits ordentlich gefüllt. Auffällig war die hohe Anzahl der Member des Blazes MC Germany, der sich für diesen Auftritt denn auch mal gleich den Pokal für den größten Club einheimste. Im Schützenzelt selber beackterte die Band Roadcrew dynamisch und mit fettem Sound seine Instrumente.

Sauber abgeliefert.

Sauber abgeliefert.

Ein etwas undankbarer Gig, denn das geschmeidige Wetter zog viele Gäste nach draußen. Der dortige Bierwagen stand unter Dauerfeuer. Gut für den Umsatz. Eine eigens aufgebaute Brennplatte zog denn auch mit steigendem Alklevel die ersten Biker auf die Bretter. Qualmende Reifen waren die logische Folge.

Mit dem Vice-Presidenten des Blazes MC Nordland quatsche ich mich indessen fest. Das Chapter hatte unserem Wild Rock Project für eine gewisse Zeit sein Clubhaus als Proberaum zur Verfügung gestellt. Nun, dafür schulden wir der Truppe noch einen Gig. Ich bin gespant, welchen Termin das Chapter dafür aufruft. Dann nehmen wir deren Bude in Ocholt auseinander, natürlich musikalisch gesehen.

Zelt, Wiese, Bierwagen, mehr braucht es nicht.

Zelt, Wiese, Bonbude, Bierwagen, mehr braucht es nicht. Ok, Scheißhäuser gab es auch!

Fazit!

Die Nummer war eine richtig coole Oldschool-Party. Kein unnötiger Schnickschnack. Man traf sich auf der Wiese und quatschte Benzin und Szene. Alles richtig gemacht. Congrats für 35 Jahre. Weitermachen!

Kontakt: www.sons-of-devil.de

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitlglied. Karre. 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings.