Ende gut, alles gut?
Da es mir bei meinem letzten Besuch in der Schrauberhalle Altenesch an sich in allen Belangen recht gut gefallen hat, bin ich dieses Mal recht frühzeitig zur offenen Halle ausgerückt und war überrascht, dass die Lokation gegen 16.00 Uhr leerer als sonst war. Okay, draußen pisste es ordentlich, aber die offene Halle ist ja eine Indoorveranstaltung, somit an sich kein Grund, sie nicht anzufahren, wenn man Bock auf Garagenrock hat.
Wie dem auch sei, das kleine Kuchen- und Salatbuffet stand, von daher haute ich mir zum Start zunächst einen leckeren Nudelsalat mit einer würzigen Bratwurt hinter die Kiemen. Das Essen war erneut echt lecker und somit gab es einen ordentlichen Nachschlag und selbstverständlich eine angemessene Spende für die Spendenbox.
Turbogenerator!
Die Band Turbogenerator war mir vollends unbekannt. Von daher für mich ein komplettes Ü-Ei. Mir fiel in der Live-Area auf, dass auf den Tischen Ohrstöpsel lagen, was dafür sprach, dass die Kombo wohl recht laut agieren würde. Und so war es dann auch. Bereits beim Einsteiger „Es tut mir leid“ war klar, dass wird heute echt mal ein fetziger Garagenrock, wie ich ihn mag, nämlich raw und voll auf die Fresse, also musikalisch gesehen.
Entgegen der zwischenzeitlichen Befürchtung der Veranstalter, es könnte so leer wie vor 17.00 Uhr bleiben, war die Schrauberhalle Altenesch letztlich zum Start des Konzertes gegen 18.00 Uhr doch sehr gut besucht. Mich wunderte das kaum, denn Turbogenerator spielten ja auch 60 Minuten später, als es die Musikacts sonst tun. Das haben viele Besucher offensichtlich eingepreist.
Fazit!
Die Schrauberhalle rockt, und da sie von Delmenhorst nur zirka 15 Minuten Fahrtzeit entfernt ist, werde ich sie immer mal wieder anfahren. Das Publikum ist angenehm, es entstehen gute Kontakte, Mampf und Konzept passen. Und das alles auf Spendenbasis.
Ich empfehle den Machern allerdings, die Facebookgruppe öffentlich zu stellen, um mehr in die Breite zu kommen, damit sie mehr potenzielles Publikum ansprechen. Nicht, dass man irgendwann tatsächlich eine leere Bude hat. Dieses Mal passte es unter dem Strich und der volle Hut für Turbogenerator ist ein Indiz dafür, dass die Kombo den Gästen gut gefallen hat. Daher also: Ende gut, alles gut!
An die Musiker: Sämtiche Gigs in der Schrauberhalle laufen auf Hut-Basis. Die Leute sind m.E. spendabel, dankbar für einen geilen Slot, und es ergeben sich durchaus Synergien mit anderen Veranstaltern.












