Nachdem sich das Wild Rock Projekt auflöste, habe ich Gitarrist Gregor Bierzynski nie wirklich aus den Augen verloren. Irgendwie standen wir immer in Kontakt und ich war über seine weitere musikalische Reise gut informiert. Daher kam die Neugründung der Dead Rock Pilots aus Bremen für mich nicht überraschend. Im Gegenteil, er war regelrecht euphorisch ob der guten Zusammenarbeit in der Band und sprach in höchsten Tönen von seinen neuen Kumpels.
Nun, dass habe ich schon öfters gehört, aber ein Live-Check in der Probe kann ja nie schaden, zumal ich ohnehin ständig auf der Suche nach neuen Talenten und alten Rock-Haudegen bin. Ich nahm somit seine Einladung an.
Tja, und was soll ich sagen. Was da aus den Lautsprechern kam, hat mich echt geflasht. Obwohl die Truppe erst kurze Zeit aktiv ist, wirkten die Songs schon sehr professionell und erfrischend. Ich merkte sofort, hier sind keine Anfänger am Werk. Vor allem hörte ich neuere Klamotten. Auf den MC-Partys sind es zumeist die Klassiker der 70er bis frühen 90er Jahre, hier jedoch bediente man sich der Rock-Hammer der letzten drei Jahrzehnte.
Wo geht die Reise hin?
Die Dead Rock Pilots haben einen klaren Anspruch definiert. Wenn sie die Bühne verlassen, dann muss es gewaltig gerockt haben. Und dazu braucht man Druck, den Schlagzeuger Daniel Martens locker aufbringt. Neben Leading-Man Gregor ist Lars Heisig an der Klampfe unterwegs. Beide bekommen von Bassist Nick Engel einen wummernden Teppich zelebriert und Frontmann Stephan „Rossi“ Rosin scheint keine Probleme damit zu haben, auch mal die Oktave höher oder tiefer sauber zu treffen. Ihre musikalischen Einflüsse bilden einen Mix aus Werken der Foo Fighters, den Red Hot Chilli Peppers , Rage against the Machine und anderen bekannten Formationen. Für Ihre Version „Word Up“, im Original von Gun, könnte ich die Kerle umarmen. Inspiriert werden die Rockpiloten von Santana, Dire Straits bis hin zu Nirvana oder Linkin Park.
Und nun?
Die Dead Rock Piltos wollen ziemlich nah an das Original heran kommen und trotzdem einen ureigenen Stil kreieren. Daran scheitern viele Bands. Dieser Anspruch stellt somit eine Herausforderung dar. Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein dokumentieren sie auf Ihrer Homepage, sie seien die Band,auf die unsere Welt gewartet hat, was sicherlich noch zu beweisen wäre. Ihr aktuelles Set füllt locker eine Netto-Spielzeit von 90 Minuten und wird permanent erweitert. Es kommen nur die Songs in Ihr Repertoire, hinter denen auch wirklich alle Bandmitglieder stehen und auf die sie so richtig Bock haben.
Wenn man sich so positioniert hat, kann man wirklich überall spielen, wo handgemachter ehrlicher Rock gefordert ist. Daher wollen sich die Dead Rock Pilots auch nicht auf nur eine bestimmte Zielgruppe festlegen. Ob Stadtfest, Biker-Party oder sonstige Veranstaltungen, die Männer nehmen gerne jede Herausforderung an.
Das Ergebnis
Da ich mich oft von meinen Emotionen leiten lassen, musste ich erst gar nicht lange über die Frage nachdenken , ob ich für die Dead Rock Pilots das Management übernehme. Gregor kannte mich gut genug , um zu wissen, dass ich für Spielereien keine Zeit habe und auch nur dann voll einsteige, wenn mich die Musik wirklich anspricht. Nach einigen Meetings war klar, wir machen das und somit können die neuen Himmelsstürmer aus Bremen über den Werbe- & Eventservice Petersen gebucht werden.
Und wer jetzt denkt, der Typ schreibt doch nur so positiv, weil er möglichst viele Bookings an Land ziehen will, dem sei die Homepage empfohlen, um sich selbst davon überzeugen zu können, dass die Dead Rock Pilots abgehen wie ein Airbus!
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- Sound:
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- Genre:
- Rock
- Herkunft:
- Bremen
- Spieldauer:
- 120 MIn.
- Repertoire:
- Fremde Songs
- Für Fans von:
- Rage Against the Machine, Foo Fighters, Lenny Kravitz, Gun.
- Region:
- Norden
- Reichweite:
- Bundesweit
- Telefon:
- 0171.47 666 74
- E-Mail:
- info@media-petersen.de
- Website:
- Band-Website besuchen
