Millionen Einwohner und ein riesiges regionales Umfeld, sind keine Garantie dafür, dass man als MC auch top besuchte Partys ausrichten kann. Der BTBW MC Berlin, oldest Gang in Town, bekommt das jedoch immer wieder hin. Und eine der am besten besuchten Partys ist in aller Regel die Germanenparty. Also habe ich mich am Weekend auf die Socken gemacht, um dies erneut zu prüfen. Hat sich etwas geändert? Nein!
Was ging ab?
Als wir gegen ca.20.00 Uhr im Mother-Chapter des BTBW MC Germany aufschlugen, war das Club-Gelände draußen schon sehr gut gefüllt. Zu meiner Überraschung herrschte Indoor beinahe gähnende Leere. Ups, was ist denn hier los? Haben die Borns etwas von ihrem Ruf als Party-Könige eingebüßt? Um es gleich vorweg zu nehmen, diese Situation änderte sich schlagartig und gegen 22.00 Uhr waren die freien Plätze am Innen-Tresen bereits dünn gesät, eine Stunde später mußte man schon aus der zweiten Reihe heraus seine Bestellung aufgeben.
Das lag sicherlich zum Teil an der Tresen-Crew. Denn neben den Supportern, hatte man wieder die beliebten Topless-Bedienungen am Start. Und auch wenn alle behaupten, dass sie blanke Brüste an sich nicht mehr sehen können, umsatzschädlich ist diese Maßnahme keinesfalls! Im Gegenteil, der Alk floss mächtig!
Was mir an den Partys in Berlin so gefällt ist der Umstand, dass die Gäste dort kein Warm-Up benötigen, um sich in Stimmung zu bringen.Diese Tatsache ist gerade für Bands attraktiv, und so konnte sich die gebuchte Truppe über mangelnde Resonanz an der Bühnenkante keinesfalls beschweren. Dort ging heftig der Pogo ab. Ist nicht so meins, daher habe ich auch glatt vergessen, nach dem Namen der Kombo zu fragen. Nach dem Gig übernahm DJ Zyklop das Ruder. Er hatte die Gäste fest im Griff, die Tanzfläche war durchgehend voll.
Das üppige Büffet im germanischen Stil mit Spanferkel und etlichen Beilagen ist jedes Jahr der Renner. Die Schlacht war in vollem Gang. Durch meine Sabbelei ging ich natürlich zunächst leer aus, aber die Borns schoben stets nach, so dass jeder auch für die 15 Taler Eintritt was Leckeres zu futtern bekam.
Ein Highlight war sicherlich der Auftritt der Vikinger-Truppe Ulfhednar, die sich in aufwendig hergestellten Kostümen, einen heftigen Fight lieferten. Oha, es ging mächtig zur Sache. In dieser kampfeslustigen Form hatte ich es so noch nie gesehen. Mag daran gelegen haben, dass Galoppi und Fussel Member des BTBW MC sind, sie sich daher keine Blöße vor den Bros geben wollten. Galoppi ging aus dem Match jedenfalls mit einer heftigen Platzwunde heraus. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, bereits eine Stunde später am Tresen seine Party einzuläuten.
So langsam greifen auch die Kontakte via Facebook. Deadman von den Wolfsrittern sprach mich an und bestätigte mir die Zusendung eines Artikels über den Verlauf der nächsten Party. Sehr geil, denn es ist ein erneuter Beleg dafür, dass die Club-Szene nach und nach eben doch neugierig wird, dass Magazin beobachtet, und irgendwann der erste Stein geworfen wird. Kein Problem, ich habe die Geduld und sehe das Endziel.
Gegen 04.00 Uhr legte ich mich ab. Die Party hingegen war da noch lange nicht vorbei. Als die letzten Gäste dann doch den Heimweg antraten, machten es sich die Borns erst einmal gemütlich und zockten noch eine Runde Karten. Würde mich nicht wundern, wenn sie jetzt immer noch da stizen! Grins…..
Übrigens, sorry für die Bildqualität. Ich habe da wohl den falschen Knopf bedient!
Kontakt: www.btbw.org




