Royal Enfield: Die Story!

Royal Enfield! Der Name selbst läßt bereits ein königliches Erscheinungsbild vermuten. Tatsächlich aber hat die Marke aus England einen äußerst steinigen Weg hingelegt. Denn ausgerechnet im Land der Queen Mom fallen die Ingeneure 1970 voll auf die Schnauze und müssen die Produktion dort einstellen.

Wie kommt es nun dazu, dass in den letzten Jahren der Roaylist geradezu eine Renaissence erfährt. Denn immer mehr Händler nehmen Royal Enfield in ihr Portfolio auf. Ich habe da was läuten gehört, kommt aus dem Großraum Hamburg, will aber noch nicht zu viel verraten. Was ich an dieser Stelle verrate, ist die Historie der Marke!

Classic 500 EPI Military

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1851 Die Pioniere

George Townsend gründet eine Mühle namens „Givry Works“ in Hunt End, England. 20 Jahre später bringt George’s Stiefsohn Foster eine der ersten „Boneshaker“ (=Knochenrüttler, A.d.Ü.), ein quasi-Rad mit Stahl-Rahmen, hölzernen Rädern, Stahl-Reifen und Holz-Pedalen, in die Fabrik. Amüsiert über den neumodischen Apparat, befanden George Jr. und sein Team das sie ein „geringfügig“ besseres Rad bauen könnten. George Townsend Jr betrat den boomenden Fahrrad-Markt mit einem patentierten gefederten Sattel, und ging dann dazu über Fahrräder und Fahrrad-Teile zu produzieren. Alles in eigener Regie unter einem Dach.

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1880 – Die Geburt
Die Geschichte beginnt mit der „Townsend Cycle Company“ in Redditch, UK.

1892 – Die Marke Royal Enfield wurde geprägt!

Nachdem Albert Eadie und Robert Walker Smith die Townsend Cycle Company übernahmen, benannten sie diese in „The Eadie Manufacturing Company“ um. Nach kurzer Zeit bekamen Sie einen Vertrag mit der „Royal Small Arms factory“ in Enfield, Middlesex, über die Fertigung von Enfield Gewehren. Zur gleichen Zeit stellten sie ihr erstes neues Fahrrad her: die „Enfield“.
Die Enfield wurde durch eine neue Firma vermarktet – Die Enfield Manufacturing Company Ltd. Ein Jahr später wurden die Räder der Öffentlichkeit vorgestellt und der Firmenname bekam den Zusatz „Royal“. Gleichzeitig erschien das legendäre Markenzeichen „Made Like A Gun“ zum ersten Mal.

Die Continental GT

Die Continental GT

1901 – Das erste Enfield Motorrad wird hergestellt

1931 – Das JS Model, der Vorgänger der bekannten Bullet-Motorrad-Reihe erscheint

1949 – Die Bullet kommt nach Indien

Zwei junge Geschäftsleute, Herr Sundaram und Herr Shankar, der Madras Motor Company begannen die Bullet Motorräder in die Hafenstadt Madras, im südlichen Indien, zu importieren.

1955 Enfield India Limited Incorporated

Das erste Werk, dass in Madras eröffnet wurde, markierte den Beginn der Ära des Motorradfahrens in Indien. Zuerst wurden nur Bausätze nach Indien geschickt und dort montiert. Dann folgten die Herstellung von Kotflügeln und Rahmen. Der Zusammenbau von Motor-Kits aus England ließ nicht lange auf sich warten. Kurz darauf wurde das gesamte Bike in Indien hergestellt.

1970 – Royal Enfield in England stellt die Produktion ein!

Mit dem Einstellen der Interceptor Produktion beendet Royal Enfield die britische Version einer grossen Motorrad Legende in England. In Indien jedoch steigen für die Bullet 350 die Verkaufszahlen. Für den Export wurde der Hubraum verändert und seitdem wird die Bullet 500 in alle Kontinente exportiert.

Classic Chrom 500 EPI

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1994 – Firma Eicher Goodearth Ltd übernimmt die Bullet-Produktion in Indien

Die Firma Eicher Goodearth Ltd., ein ursprüngliches Joint-Venture der inzwischen erloschenen deutschen Firma Gebr. Eicher, übernimmt die BULLET-Produktion in Indien und benennt dies in „Enfield Motors Limited“ um.

1999 – Namensrechte „Royal Enfield“ gehen wieder nach Indien!

Die Namensrechte an „Royal Enfield “ gehen wieder nach Indien, sodass die Klassiker nun nicht mehr offiziell „Enfield India“ genannt werden müssen. Die Royal Enfield kehrt namentlich zurück. Von der legendären Bullet werden jedes Jahr ca. 35.000 Stück für Inland und Export produziert. Seitdem geht die Produktion in Indien erfolgreich weiter!

Classic 500 EPI

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Ok, nun wißt ihr Bescheid. Aktuell ist das Unternehmen auf der Intermot und präsentiert seine Gespann-Umbauten. Und der „Neue“ wird in Kürze verraten! Hier nun noch ein schickes Video über die Historie!

Kontakt: www.royalenfield-deutschland.de

 

Autor: Lars Petersen

Mitglied im DPV Deutscher Presseverband - Verband für Journalisten e.V. Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann, davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Steckenpferd? Texten. Zur Person? Vater und MC-Mitglied (1%er). Karre? 99er Harley Davidson Road King. KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden werden, sofern es sich nicht um bezahlte Aufträge handelt. Besonderes: U. a. Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst, Organisator der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings sowie Produzent vom Motorcycle Jamboree Journal. Ausrichter vom Rocker Talk 1 und 3.