Am vergangenen Samstag fand erneut die Demonstration „Freedom is our Religion“ in Berlin statt. Dazu erklärt sich der Veranstalter wie folgt:
PRESSEMITTEILUNG
„Zehnte Motorraddemonstration „Freedom is our Religion“ setzt starkes Zeichen für Freiheitsrechte. Mehrere Hundert Motorräder, Kundgebungen an vier geschichtsträchtigen Orten und ein friedlicher Korso durch Berlin.
Berlin, 13. September 2026 – Am Samstag, dem 12. September 2026, fand in Berlin zum zehnten Mal die Motorraddemonstration „Freedom is our Religion“ statt. Wie in jedem Jahr am zweiten Samstag im September rief der Verein FREEDOM IS OUR RELIGION e. V. dazu auf, gemeinsam für Freiheitsrechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Wahrung der freiheitlich- demokratischen Grundordnung einzutreten.
Bereits lange vor dem Start des Korsos um 17:00 Uhr füllte sich der Parkplatz am Theater am Park im Frankenholzer Weg mit mehreren Hundert Motorrädern. Die Veranstalter zählten im Verlauf der Demonstration mehr als 700 Motorräder. Die starke Beteiligung zeigte erneut, dass die Bereitschaft innerhalb der Motorradgemeinschaft wächst, für die eigenen Rechte öffentlich und sichtbar einzustehen.
Vom Frankenholzer Weg führte der Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt. Zwischenkundgebungen fanden an der East Side Gallery, am Checkpoint Charlie und am Wittenbergplatz in unmittelbarer Nähe des KaDeWe statt. Die Hauptkundgebung wurde vor der historischen Kulisse des Gendarmenmarktes abgehalten. Die ausgewählten Orte stehen auf unterschiedliche Weise für Freiheit, gesellschaftlichen Wandel, Teilhabe und die Überwindung politischer und gesellschaftlicher Grenzen.
Zu den Rednern und Mitwirkenden gehörten der Autor Lothar Berg, Teddy Bach von der Biker Union e. V., Peter Hünecke vom Backbone Nomads MC, Sunny Jäger von Verdandi Hood, Lars Böhler von der Initiative Schräglagenfreiheit, der Musiker Frank Schwung sowie Carsten Hoffmann vom H-DC Karlsgarten Berlin e. V.
In den Redebeiträgen wurde das Grundgesetz als Garant der individuellen und gesellschaftlichen Freiheit gewürdigt. Zugleich erinnerten die Redner daran, dass eine freiheitliche Demokratie nicht allein von den zugesicherten Rechten lebt, sondern auch von der Bereitschaft ihrer Bürgerinnen und Bürger, diese Rechte wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv in den demokratischen Prozess einzubringen.
Thematisiert wurden außerdem schleichende Einschränkungen von Freiheitsrechten, die aus Sicht von Lars Böhler teilweise willkürliche Anwendung des Vereinsgesetzes sowie der am 28. August 2026 von den Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke beim Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin eingereichte Normenkontrollantrag gegen einzelne Regelungen des Berliner Polizeigesetzes. Teddy Bach verdeutlichte an konkreten Beispielen die Wirkungslosigkeit symbolpolitischer Gesetzesänderungen bei einhergehender Beschneidung der Freiheitsrechte. Die subtile Aushöhlung des Grundgesetzes zum Nachteil der Bürger thematisierte Peter Hünecke in seinem gefeierten Redebeitrag.
„Zum zehnten Mal gibt es Anlass und Notwendigkeit, für die Wahrung unserer Freiheitsrechte zu demonstrieren. Zum zehnten Mal haben wir zugleich die Möglichkeit, dieses Recht im Rahmen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung wahrzunehmen. Wir nutzen dieses Recht – und wir verteidigen es“, erklärt Lars Böhler als Presseansprechpartner der Veranstaltung.
Aus Sicht des Veranstalters zeigt die Beteiligung an der Demonstration, dass immer mehr Menschen erkennen, dass der Einsatz für die eigenen Rechte aktives Handeln erfordert. Politische und gesellschaftliche Veränderungen lassen sich nicht allein durch Kommentare in sozialen Netzwerken oder den sprichwörtlichen Finger auf dem Smartphone beeinflussen. Demokratische Teilhabe bedeutet auch, die eigene Haltung friedlich, sichtbar und gemeinsam
auf die Straße zu tragen.
Die Berliner Polizei begleitete den Demonstrationszug während des gesamten Korsos. Nach Angaben des Veranstalters verlief die Demonstration – wie bereits in den vergangenen Jahren – ohne Vorkommnisse oder Störungen. Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt im Frankenholzer Weg ging die Veranstaltung auf dem nahe gelegenen Gelände in Alt-Biesdorf in den „Indian Summer Bash“ über. Bei Live-Musik wurde dort bis nach Mitternacht gemeinsam gefeiert.
Mit dem Abschluss der zehnten „Freedom is our Religion“-Demonstration richtet sich der Blick bereits auf die nächste große internationale Motorraddemonstration in Berlin: Am 15. Mai 2027 findet „Steel & Speed – Heartbeat of Motorcycling“ statt.
Pressekontakt
Lars Böhler
FREEDOM IS OUR RELIGION e. V.
E-Mail: info@freedom-is-our-religion.de
Internet: www.freedom-is-our-religion.de
Bildnachweis
FREEDOM IS OUR RELIGION e. V.“ (Ende Presserklärung)
Hinweis: Externe Inhalte mache ich mir grundsätzlich nicht zu eigen!
Kontakt: https://freedom-is-our-religion.de/




