Besser als in 2025?
Als ich meinen Kumpel Shovel Jürgen nach einem ausführlichen Rundgang über die Motorrad Show Oldenburg fragte, ob er etwas Negatives anzumerken hat, und nichts kam, war ich ziemlich überrascht. Denn an sich hat er immer den einen oder anderen Aspekt in der Pipeline. Okay, dann kann ich mir an sich meinen eigenen Senf sparen, denn was soll jetzt noch von mir kommen, wenn selbst ein Oldschool-Biker seinen Besuch auf der Messe offensichtlich nicht bereut hat. Nee, so einfach mache ich mir das nicht. Grins…
Meine Eindrücke!
Als wir vor 11 Uhr die Weser-Ems-Hallen betraten, war die Hütte zu meiner Überraschung schon echt gut gefüllt. An den Ständen der Aussteller wurde gefachsimpelt, probegesessen und vielleicht ja schon der ein oder andere Deal klargemacht. Fakt ist, dasss sich die Show ließ in puncto Besucherandrang gut startete.
Das gesamte Geschehen spielte sich im Kern in der großen Messehalle, dem Foyer, der kleineren EWE-Halle sowie dem Areal ab, in dem an sich immer die Aktion-Shows stattgefunden haben. Aufgrund von Baumaßnahmen nur nicht in diesem Jahr. Stattdessen wurde der Bereich für Standplätze von Ausstellern genutzt, um die im Bau befindliche Fläche zu kompensieren.
Also, keine Aktion? Mitnichten, denn mit dem „Globe of Speed“ wurde in der Haupthalle rasante Aktion geboten. Hierbei trotzten in einer riesigen Stahlkugel waghalsige Motorradfahrer gleichzeitig der Schwerkraft und drehten mit absoluter Präzision ihre Runden. Solche Shows versprechen stets Nervenkitzel und Aktion auf sehr hohem Niveau. Der „Globe of Speed“ kam jedenfalls gut an.
Während die Gastroflächen anfangs noch einige Lücken auswiesen, waren um zirka 13 Uhr die Bierzeltgarnituren stetig voll besetzt. Lange Schlangen bildeten sich an den Ausgabestellen, wobei ich auf eine Currywurst mit Pommes für 9 Euro so gar keinen Bock hatte. Dem Publikum war das offensichtlich egal,
Atmosphäre!
Die war ultra relaxt, obwohl die Mitarbeiter an den Ständen Vollgas geben mussten. Ich habe nicht einen einzigen Aussteller gesehen, der in der Zeit unseres Besuches keine Beratung vorgenommen hatte. Das spricht m. E. dafür, dass gerade anfangs sehr viel Fachpublikum am Start war. Die Leute hatten Bock auf Messe.
Ob bei Harley Davidson am Stand von American Bikes Börjes, Honda Huchting, Suzuki, Indian, chopper brillen. de, Wheels of India, oder all den anderen Protagonisten, es war echt ordentlich etwas los, was die Fotos meines Erachtens belegen. Um meine Bilder abzugleichen, habe ich euch unten aber mal das Album vom Kradblatt mit eingesellt.
Werbung!
In Sachen Marketing hat die Motorrad Show Oldenburg eine Schippe draufgelegt. Der eingestellte Content im Vorlauf der Messe war merklich höher. Mich würde es jedenfalls schon arg wundern, wenn sich das in den Insights nicht widerspiegelt. Während der noch laufenden Messe wurden gestern zum Beispiel Videos eingespielt, die ich so noch nie wahrgenommen habe. Ich gehe davon aus, das wiederholt sich auch heute.
Fazit!
Ob die Motorrad Show Oldenburg die geilste Motorradmesse in Norddeutschland ist, so merkte es gestern Orgamitglied Tobias Meister in einem Video an, kann ich noch nicht bestätigen, da Ende Februar ja noch die Hamburger Motorradtage laufen. Als Regionalmesse ist sie aber ganz sicher die Nr. 1. und bietet in diesem Jahr für schlappe 12 Euro Eintritt an der Tageskasse ein breites Spektrum an Bikes, Informationen und coolem Stuff aus dem After Market.
Für mich war die diesjährige Show schon deshalb ein Highlight, weil ich nach monetelanger Abstinenz etliche Szenegänger getroffen habe, die sich merklich darüber gefreut haben, dass ich so langsam wieder in das Geschehen einsteige und auf den Beinen bin, die allerdings nach gut drei Stunden denn auch schlappmachten.
Besuchsempfehlung? Unbedingt! Es geht heute wieder um 10 Uhr los. Beachtet bitte den geänderten Einlasssektor.
Impressionen!






