Kurzinterpretation!
In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Auto, Motor und Sport“ hat sich BMW-Entwicklungsvorstand Frank Weber gegen ein Aus für den Verbrenner ausgesprochen. Zwar sieht er sehr wohl die Potenzale der Entwicklungen in Richtung der E-Mobilität, BMW selber will aber keinen Kunden dazu nötigen, nur noch diese Mobiltiätsform in seinem eigenen Angebot wählen zu können. Stattdessen will man intelligentere Verbrenner bauen, da auch die aktuell vorhandenen Hybride von ihm nur als eine Überganzslösung angesehen werden.
Für Weber ist es nicht sinnvoll derzeit ein Enddatum für Verbrenner zu setzen, da nicht einmal ansatzweise abzusehen ist, bis wann die Infrastruktur für eine deutlich erweitere E-Mobilität und dessen Erfordernisse überhaupt gegeben ist. Seiner Meinung nach wird der hochmoderne Verbrenner in der Übergangsphase noch für etliche Jahre gebraucht.
Webers Statement kann aber keineswegs als Votum gegen die E-Mobilität gewertet werden, im Gegenteil, er sieht sehr hohe Entwicklungspotenziale, so dass man mittelfristig keine staatlichen Prämien mehr brauchen wird, um günstiger E-Fahrzeuge kaufen zu können. Plugin-Modelle mit einer wachsenden elekrischen Reichweite hält Weber für weiterhin absolut wichtig. Sie stellen eine Art Bindeglied dar und kombinieren beide Mobilitäsformen.
Fazit!
Derzeit wird sich BMW nicht auf die E-Mobilität fokussieren, sondern beide Bereiche weiterhin fest im Auge behalten. Nun, die Wahlfreiheit war ja schon immer weitaus liberaler, als das alleinige Vorantreiben von einzelnen Ideologien!