Gestern präsentierten wir Euch die abendlichen Impressionen von Tag 1. Nun folgt der Rest. Nach einer relativ schlaflosen Nacht, der Kollege neben mir schnarchte sich sowas von den Alk aus dem Schädel, ging es nach dem Breakfast gleich mal direkt an den Pool. Bereits um 10.00 Uhr war es brüllend heiß, ergo dauerte es nicht lange, bis auch die anderen Strategen den Weg an und in das kühle Nass fanden.
Die Pool-Anlage im 4-Sterne-Hotel Pigalle ist echt cool angelegt. Der Service ist unaufdringlich, die Preise akzeptabel und dezente House-Musik wirkt bei dieser Atmosphäre sogar stimmungsvoll. Leider hatte ich mich mit dem Eincremen etwas zurück gehalten, was mir mein keltischer Haut-Typ schnell übel nahm. Die untere Hälfte bekam es am schlimmsten ab.
Wir hatten mächtig Spaß, die Drinks flossen reichlich und den Tresenumsatz hätte ich jetzt auch gerne auf dem Konto. Am späten Nachmittag wurde es dann aber auch mal echt Zeit, wieder auf dem Wild Life Run Präsenz zu zeigen.
Kaum angekommen, hüpften mir die süßen Hintern bei der Sexy-Bike-Wash entgegen. Mich macht das zwar igendwie nicht mehr so richtig an, aber den Gästen in Italien gefällt es außerordentlich. Mal nicht vergessen, dass sind alles Katholiken dort, es geht also normalerweise recht gesittet zu. Normalerweise!
Die Bands am Samstag hatten es etwas einfacher. Der Platz füllte sich nochmals deutlich, so dass auch vor der Bühne endlich mal Stimmung aufkam. Ein Member des Wheels of Steel MC wollte unbedingt mit seiner Harpe einen zum Besten geben, er bekam seine Chance und nutze sie. Die County-Band holte ihn on Stage. Coole Nummer, so bleibt man im Gedächtnis.
Der Samstag verlief von der Resonanz gut, obwohl ich das Gelände schon voller gesehen habe. Unter dem Strich müssen die Borns aber zufrieden sein. Kein Stress, viele Clubs, ohne Ende Free-Biker und eine sehr gute Organisation machten auch diesen Wild Life Run zu einem Erlebnis.
Insofern dachte ich auch nicht eine Sekunde an die Harley Days, die ja parrallel zum Wild Life Run in Hamburg abgespult wurden. Bisher konnte ich mich immer erfolgreich dagegen aussprechen, bei der Nummer rennen mir einfach zu viele Poser rum, aber mit dem Magazin muss ich 2015 dann wohl doch mal den Live-Check machen.
Wer Bock auf eine geile Tour über den Brenner und günstige Preise für Food & Alk hat, der sollte sich mal den Wild Life Run 2015 vor die Brust nehmen. Das Cruisen in Italien, insbesondere bei solchen Temperaturen, ist einfach viel geiler als in unseren Gefilden. Die Leute sind sehr nett, extrem dankbar und kümmern sich total um ihre Gäste.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass kein deutscher Biker sein Kommen bereut hat. Wir auf gar keinen Fall. Foto-Check!
- Das Hotel Pigalle kann man durchaus empfehlen!
- Dieser Zeitgenosse fühlte sich wohl. Wann denn auch nicht?
- Barry aus Bremen! Wie immer zu Faxen aufgelegt!
- Zur Mittagszeit!
- Bruder-Liebe? Stade und Bremen!
- Die Keksdose auf dem Wild Life Run!
- Hinten an den Drums Member Sacco der Borns.
- Man fährt Chopper….
- ……oder Sportler in Itlaien!
- Parkplatz 1 voll.
- Parkplatz 2 ebenso.
- Ein Hauch von Woodstock!

















