Thema: Hutkonzerte? Ja/nein?

Warum nicht, wenn der Rahmen passt!

Normalerweise erhalten Musicacts eine feste Gage. Nun gibt es aber Künstler, die wenig bis gar nicht bekannt sind. Und für derartige Acts zahlt man in der Regel keine hohe Gage. An dieser Stelle könnte für Clubs und Veranstalter der Aspekt Hutkonzert interessant sein.

Die Prozedur ist ganz easy. Der Musikact spielt ohne feste Gage, er lässt einen Hut rumgehen, und die Gäste werfen ihre Kohle nach eigenem Ermessen in den Hut. Gefällt er, ist der Hut gut gefüllt, gefällt er nicht, ist das Ergebnis eher mau.

Man kann die Nummmer auch kombinieren. Spesen werden auf Nachweis erstattet, der Rest läuft über den Hut, oder es gibt eine Grundgage plus Hut, oder für den Hut wird eine Mindestsumme garantiert, die Einlagen der Gäste werden bis auf die Mindestsumme aufgefüllt. Danach ist man raus.

Ich habe bisher recht gute Erfahrungen mit Hutkonzerten gemacht, die von mir gebuchten Musikacts auch. Letztlich war es sogar oft so, dass der Hut mehr einbrachte, also die ursprünglich geforderte Gage eingebracht hätte. Das setzt natürlich voraus, das man mit Elan an die Sache herangeht. Da die Künstler auf die Sammelaktion oftmals keinen Bock haben, bin ich halt herumgegangen oder ein motivierter Clubbruder.

Bei größeren Events kann ein Hutkonzert für den Musikact echt Sinn machen. (Archivfoto © L.Petersen)

Fazit!

Musik muss immer eine Wert haben und die Darbietungen von Musikacts sollten stets in barer Münze abgegolten werden, da sich die Künstler teilweise den Arsch aufreissen, um eure Gäste zu unterhalten. Insofern ist der Aspekt Hutkonzert als Option zu verstehen, bevor man rumschachert wie auf einem tunesischen Kamelmarkt.

Top-Anzeige

Ach ja, im Kontext zur Clubszene sollten die Musikacts immer bedenken, dass in den Klubhäusern in der Regel kein Eintritt erhoben wird und zudem die Preise für Getränke und Food nicht mit denen der kommerziellen Gastronomie zu vergleichen sind, ergo die Clubs geringere Einnahmen generieren.

Beispiel für ein Hutkonzert!

Meinung aus dem Netz:

Meinungen: https://www.drummerforum.de/forum/thread/86814-gigs-gage-hut/

Autor: Lars Petersen

Mitglied im DPV Deutscher Presseverband - Verband für Journalisten e.V. Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann, davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Steckenpferd? Texten. Zur Person? Vater und MC-Mitglied (1%er). Karre? 99er Harley Davidson Road King. KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden werden, sofern es sich nicht um bezahlte Aufträge handelt. Besonderes: U. a. Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst, Organisator der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings sowie Produzent vom Motorcycle Jamboree Journal. Ausrichter vom Rocker Talk 1 und 3.