Autohaus Mock: Fahrerlebnisse mit dem neuen CLS!

Born to be wild mit dem CLS 350 d 4MATIC Coupé ?

Zu Ingo Mock vom Autohaus Mock in Delmenhorst habe ich einen guten Draht. Wir kennen uns schon sehr lange und ich schätze seine lockere und sachliche Art. Trotz dessen hatte ich nicht zwingend damit gerechnet, das er meinem Begehren nach einer ausgedehnten Probefahrt mit dem neuen Mercedes CLS-Model nachkommt. Immerhin kostet das Auto je nach Ausstattung locker über 60.000 Euro.

Mal Löwe, mal Leopard, mal Luchs. Das Auto hat echten Funfaktor. Die Probefahrt mit dem CLS 350 d 4MATIC Coupé vom Autohaus Mock war ein echtes Vergnügen!

Aber er stimmte zu und so holte ich den Boliden am letzten Dienstag vom Betriebsgelände in Delmenhorst ab. Um es gleich vorwegzunehmen, ich habe es bereut. Denn als ich nach der ausgedehnten Tour wieder in mein eigenes Fahrzeug einstieg und meine Lady anschaute, war mir nur allzu derbe die Wehmut darüber anzusehen, dass dieses Auto eben nur geliehen und nicht mein Eigentum war. OMG, die Karre macht wirklich Spaß!

Was ging ab?

Nun, es dauerte zunächst einmal eine ganze Weile, bis ich überhaupt in das Fahrzeug einstieg. Die Front mit der leicht nach unten geneigten Motorhaube, dem sportlichen Diamantkühlergrill sowie den flachen Scheinwerfern mutet an wie das Maul eines bulligen weißen Hais, soll heißen, der CLS kommt frontal ziemlich bissig daher.

Nach vorn abfallende Schnauze, Diamantgrill und flache Scheinwerfer. Er hat was von einem Raubtier!

Doch auch von der Seite sowie von hinten verliert das Fahrzeug keinesfalls seine athletische Persönlichkeit. Der CLS ist und bleibt sportlich auf ganzer Linie. Und das, obwohl er eine Limousine mit vier Türen ist, und dadurch normal das typische Flair eines Coupés eher verloren geht. Bei diesem CLS nicht! Die Kombination aus Limousine und Coupé ist den Designern extrem gut gelungen.

Spannend war die Frage, ob der Innenraum meine bis dahin geweckten Emotionen würde hochhalten können. Tja, was soll ich sagen. Er hat sie dynamisiert. Hört sich sicherlich alles sehr hochtrabend an, vermutlich eher wie aus dem Mund eines bezahlten Werbesprechers, aber egal wie lange man bei diesem Auto nach Fehlern sucht, man findet sie einfach nicht.

Die Kommandozentrale im CLS. “ Mr. Spock, Wobgeschwindigkeit bitte!“

Designo Zierelemente, beleuchtete Luftdüsen, eine Ambientebeleuchtung mit bis zu 64 Farben, Leder, Nähte, Alu, die Armaturen, all das kann beim CLS nur mit dem Begriff Exklusivität markiert werden. Das gilt selbstverständlich auch für die Polsterungen der Sitze, deren Features sowie allen anderen Extras, die das Fahrzeug in Hülle und Fülle zu bieten hat.

Der Sound des Multimediapakets ist extrem geil. Angetrieben von dem höllischen Sound der Band Type o Negative war ich permanent versucht, den Volumenregler nach oben zu peitschen. Das Lustverlangen stieg, also den Startknopf gedrückt. Ich will ihn endlich fahren!

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Fazit Innen?

Wenn ich bzgl. der Ausstattung überhaupt etwas zu nörgeln habe, dann ist es der Umstand, dass Mercedes sich die vielen Zusatzpakete gut bezahlen lässt. Ansonsten ist das Auto wie gewohnt extrem exquisit verarbeitet!

Fahrerlebnis!

Einsteigen, losfahren und wohl fühlen? Mit den Sensoren im Schlüssel kein Problem. Mit dem Teil am Mann musste ich nur den Türgriff von innen berühren, schon war die Tür entsperrt. Von Außen berührt macht das System dann halt zu. Ich saß drinnen! Mein erstes Gefühl? Wer in Sachen Technik-Features so wie ich auf der Minimalspur unterwegs ist, wird zunächst von all den technischen Möglichkeiten im Fahrzeug beinahe erschlagen. Das dreispeichige Multifunktionslenkrad, die stylishen Armaturen, das Cockpit Mangement- und Datensystem Command, das Touchpad in der Mittelkonsole, das alles erinnert ein wenig an Deep Space Nine.

Milwaukee und der Stern. Kurz mal beim Harley Container eingecheckt und blicke auf sich gezogen!

Hinzu gesellt sich das Spiel mit den bis zu 64 Farben im gesamten Innenraum. Jo, das hat schon was von Enterprise. Lässt man sich darauf ein, wirkt es aber gar nicht mehr so komplex, zumal Mercedes dem Fahrer immer noch die Möglichkeit lässt, die Funktionen größtenteils manuell zu bedienen.

Nach dem Start fing das Vergnügen dann wirklich an. Der CLS hat Dampf, immerhin 286 PS in dieser Version, mit dessen Kraft und Dynamik der Fahrer mühelos spielen kann. Auf das geschmeidige Dahingleiten mit einem extrem geringen Innenraumgeräusch, folgt ein Kickdown, der mich katapultartig in den komfortablen Sitz drückte. Ein Woweffekt.

Die Rückfahrkamera ist genial, braucht aber etwas Übung. Die Luftdüsen sind beleuchtet.

Schon nach wenigen Minuten verspürte man die bei Mercedes-Modellen dieser Klasse so markante Laufkultur. Mal gelassen, mal bösartig, aber stets kontrolliert. Auf der Autobahn angekommen nahm ich mir zuerst den Tempomat und den aktiven Spurhalteassistenten vor. An letzteren musste ich mich gewöhnen. Beim Fahren über die Seitenbegrenzung holt dich der Assistent zurück in die Spur. Absolut genial und nach ca. 10 Minuten vertraute ich der Technik vollends.

Könnten auch die Auspuffrohre und die Sitzbank einer Streetfighter sein. Das Klima ist im Fonds separat zu regeln!

Mit dem aktiven Todwinkel-Assistenten kam ich sofort klar. Eine sehr nützliche Hilfe, die in Kombination mit der Distancekontrolle in Punkto Abstand sowie dem Spurhalte-Assistenten insbesondere den Langstreckenfahrern unendlich viele Stressfaktoren nimmt, sofern man die Technik konsequent nutzt. Alles in allem sorgen all diese Features dafür, dass die Möglichkeit eines selbst verschuldeten Unfalles radikal sinkt.

Auch bei Natuschke & Lange machte der CLS eine gute Figur!

Fazit!

Der Mercedes CLS ist ein mit hoch entwickelter Technik ausgestattetes Raubtier. Mal Leopard, mal Löwe, mal Luchs. Die kombiniert erfassten 8,1 Liter Spritverbrauch haben mich echt positiv überrascht. Immerhin habe ich das Fahrzeug zu 80% nur im Innenstadtverkehr bewegt und beim Rush Hour in Bremen oftmals bremsen und erneut anfahren müssen.

Stuttgart hat mit neuen CLS mal wieder was Cooles auf den Markt gebracht!

Möglich, das man bei längerem Testen Schwächen findet, ich jedenfalls habe diese in knapp vier Stunden nicht entdeckt. Würde ich mir das Fahrzeug bei entsprechender Portokasse zulegen? Nun, wenn der Kauf einer weiteren Harley das Budget noch übrig lässt, dann….. Nee, die Antwort bleibe ich schuldig, denn das wäre ja Schleichwerbung. Grins

Ich bedanke mich beim Autohaus Mock für das Vertrauen mir das Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. Es hat mega Spaß gemacht. Gerne wieder!

Kontakt: www.autohaus.mock.de

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitlglied. Karre. 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings.