Winse’s Open stage goes to Pusdorf!
Zweimal hatte ich bis dato das kleine Open Air Winse’s Open Stage von Thomas Winsemann bereits besucht. Bis dato fand dieses jeweils auf dem Gelände des TUS Huchtibg statt und hat mich in beiden Fällen in Summe überzeugt. Bedingt durch einen Brand im Vereinsheim musste Thomas eine neue Location suchen, fand diese mit der Hanseatenkampfbahn in Woltmershausen. Ich bin gestern jedenfalls bei sehr heißem Wetter mit der Karre zeitig herübergecruist und habe mir das Spektakel angeschaut.
Was ging ab?
Zu meiner Überraschung stand nicht Eloi Dias als Opener auf der Bühne. Er war erkrankt. Für ihn sprangen ganz kurzfristig Thommy und Iris von der Band Stringsteen ein und präsentierten einige Songs aus dem Set von Stringsteen, die sich der Musik von Bruce Springsteen verschrieben haben. Das war wie immer solide.
Danach erklomm Breforth die Bühne. Von der Kombo hatte ich noch nie etwas gehört. Vom Start weg fixte mich die Hardrockformation an. Da war mal so richtig Druck und dieser ließ auch nicht nach. Im Gegenteil, die Band schaffte es recht schnell, mit ihren gefälligen Mainriffs, gefälligen Solis und einem kernigen Schlagzeugspiel die ersten Headbanger vor die Bühne zu locken. Breforth ernteten am Ende des Gigs massig Applaus. Verdient!
Mit Ballshaker war von Anfang an klar, was nunmehr Phase ist: AC/DC! Schon mit dem Einsteiger „If you want Blood you’ve got ist“ wurde klar, dass die Leute richitg Bock auf die Songs der Legenden aus Down Under hatten. Da kam nochmals ein Ruck durch das ohnehin gut gelaunte Publikum. Die Band hatte fortan leichtes Spiel. Sie musste nur die ohnehin gute Stimmung aufrecht erhalten. Mit dem zweiten Song „Hell and a bad place to be“ wurde jedenfalls klar, dass wird ein richtig guter Gig. Besonderes Highlight war das Spezial mit Fred von der Coverband Hells Balls, der den Song Hells Bells ins Mikro schmetterte.
Zu dem eigentlichen Headliner Notörious aus Skandinavien kann ich leider nichts anmerken, da ich mich vor deren Konzert wieder auf meine Karre setzte. Die Hitze machte mir echt zu schaffen. Zudem war es nicht so ganz easy, unter dem großen Zelt noch ein schattiges Plätzchen zu ergattern, da offensichtlich alle Plätze und Stehtische für Sponsoren reserviert waren. Bei einer Tageskasse von 19 Euro hätte ich es als zahlender Gast jedenfalls nicht so prickelnd gefunden, nur von der Seitenlinie aus dem Open Air folgen zu können.
Fazit!
Winse’s Open Airs machen Spaß, ziehen regelmäßg ein dankbares Publikum an. Die Getränkepreise waren fair (0,33 l Cola nur 2 Euro) und die Bratwurst echt lecker. (3 Euro). Alles in allem war für mich auch die siebte Auflage ein erneuter Beleg dafür, dass Thomas mit seinem Open Air den Geschmack des Publikums trifft. Er hat sich jedenfalls eine stabile Fangemeinde aufgebaut. Weiter so! Übrigens, beim TS Woltmershausen finden regelmäßig Konzerte statt. Demnächst schlägt dort Daalschlag auf.
Foddos!
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