Business: Eigenes PR-Magazin?

Ich komme aus dem Printbereich, bin dort durch die ganz harte Schule gegangen. Soll heißen: Borgmeier Media GmbH in Delmenhorst. Diese regional sehr bekannte PR- und Werbeagentur rangiert in den Top 10 der größten PR-Agenturen der Repbulik, ist zudem Herausgeber etlicher Printtitel, wie zum Beispiel dem Deldorado – Stadtmagazin für Delmenhorst, oder auch der Delmenhorster Zeitung. Als Seiteneinsteiger legte ich in 1996 los, drei Jahre später wurde ich Leiter der Abteilung Vertrieb. Diese Position hielt ich bis zu meiner Erkrankung inne, danach ging ich freiwiliig zurück in das zweite Glied. Too much Stress!

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Wieso machen wir aber dann ein Online-Medium. Ganz einfach: Dort liegt die Zukunft und wir wollen ja auch die gesamte deutschsprachige Szene erreichen. Mit einem Printtitel würde dieses Unsummen verschlingen. Obwohl das Internet das Medium Nr. 1 ist, halte ich die Printwerbung nach wie vor für wichtig. Immerhin noch Top 2, also sehr hoch bewertet. Allerdings muss sie dem aktuellen Markt angepasst werden. Zudem setzen die Unternehmen immer öfter auf Synergien, suchen Kooperationen. Das wird mit Fremdtiteln kaum zu erreichen sein. Dort setzt mein Gedanke an.

Seit 2013 gibt es das Jamboree Journal. Komplett unser blues!

Seit 2013 gibt es das Jamboree Journal. Hat voll eingeschlagen!

Wenn 10 bis 20 regionale Unternehmen aus dem direkten oder indirekten Biker-Business kooperieren, ist es absolut möglich, mit einem mehr als überschaubaren Betrag ein eigenes Business-Magazin zu stemmen. Ich erläutere die Nummer mal anhand des Jamboree Journals, für welches wir Ideengeber sind und dessen gesamte Produktion mit Ausnahme der Grafiken von uns gewuppt werden.

Die Fakten!

Halber Berliner Format ( vergleichbar A4 ), 32 Seiten, Papier Iso 80, Auflage 15.000 minimum, Erscheinungsweise: pro Quartal

( Verteilungskosten extern )

Möglichkeiten!

Nehmen wir einmal an, es finden sich 10 Interessenten für ein derartiges Projekt. Dann kalkuliere ich einen All-Inklsuiv-Preis von 8000 Euro + 19% Mwst pro Ausgabe, bedeutet einen Eigenanteil von 800 Euro pro Betrieb. Soweit, so gut. Was bekommt der Kunde denn dafür?

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Die Plattform!

Nun, von den 32 Seiten müssen wir 4 Seiten abziehen: Den Titel und die Umschlagseiten U2, U3 und U4. Verbleiben also noch 28 Seiten. Wenn ich diese nun durch 10 teile, bedeutet das einen maximalen Flächenanteil von 2,8 Seiten pro Kunde und Ausgabe. Schon jetzt jetzt braucht man an sich nicht mehr groß überlegen. Bei den Verlagen zahlt der Kunde mal ganz locker für eine Printwerbung in Visitenkaren-Größe 100 bis 150 Euro, bei Kombis ggf. etwas weniger. Auffälligkeit? Äußerst beschränkt! Viel zu kleines Format!

Nun ist es nahezu unmöglich bei vielen Betrieben 2,8 Seiten so interessant zu gestalten, dass der Leser diese komplett liest. Beschränken wir uns von daher auf einen Eigenanteil von 1,5 Seiten. Und was machen wir dann mit dem Rest von 1,3 Seiten-Anteil. Der steht für die klassiche Print-Werbung zur Verfügung. Und diese kann man auch verkaufen, um so den monitären Eigen-Anteil zu reduzieren. Das können wir über eine Provisionsbeteiligung gerne auch übernehmen. Zudem kann der Kunde für sein eigenes Produkt Empfehlungen aussprechen.

Mehrere kleine Räder setzen große Prozesse in Bewegung. Einzeln nicht möglich!

Mehrere kleine Räder setzen große Prozesse in Bewegung. Einzeln kaum möglich!

Ok, jetzt denkt mal weiter. Fast jede Firma arbeitet mit anderen Betrieben zum Teil eng zusammen. Bereits dort liegen die ersten Synergien, die eigene Kooperation nach Außen zu tragen. Referenz-Projekte können direkt und ohne Einflüsse unter Beachtung des Pressegesetzes in den Markt getragen werden. Wir sind in der Lage, dem Leser regelrechte Geschichten zu erzählen. Interessant gemacht, ist die Resonanzwirkung von PR um ein vielfaches höher, als die der klassichen Printwerbung. Wenn ihr nämlich auffallen wollt, müsst ihr schon mindestens eine halbe Seite schalten. Und was kostet die? Oftmals mehr als 800 Euro!

Die Vorteile auf einen Blick!

Eigenvertrieb – wir bestimmen die Verteilung und das Gebiet!

Damit kaum Streuverluste !

Die Message kommt 1 zu 1 rüber. Keine Kompromisse in der Kommunikation!

Vergleichsweise sehr niedriges Budget!

Top-Flächenanteil!

Repräsentativ und auffälig!

Cash-Back durch die Option Anzeigenvertrieb!

usw.

Der Bonus!

Im Hintergrund steht ein eingeführtes Online-Magazin, das ist bikesmusicandmore.com. Da wir auf Basis einer Mischkalkulation arbeiten, ist es in einem vertretbaren Rahmen sogar möglich, die Werbung dort über das Print-Budget mit abzudecken. Das erzeugt ein zusätzliches Einspar-Potential im Gesamt-Jahres-Budget. Beim Jamboree Journal 2015 machen wir das auch so. Kommt super an!

Mein Fazit!

Ich habe schon mit Kunden gesprochen, die haben mir erzählt, dass sie bei den Fremd-Verlagen Tausende von Euros investiert haben. Ergebnis? Kaum Resonanzen! Macht also euer eigenes Ding. Und weil wir hier konsequent die Gemeinschaft suchen, bekanntermaßen ist die am stärksten, müsst ihr noch nicht einmal erfolgreiche externe Werbemaßnahmen einstellen.

Eines ist klar: Für die Schnäppchenjäger ist diese Option nicht gedacht. Es richtet sich an Kunden, die strategisch denken und handeln. Diese werden recht schnell die Vorteile erkennen. Mitarbeit ist angesagt. Bei den Texten sind wir euch natürlich behilflich. Ihr werdet euch wundern, wie schnell man sich in sowas eingroovt.

Eventuell habe ich euer Interesse geweckt. Dann ruft doch mal an oder sendet mir eine email. Gerne komme ich zu einem persönlichen Talk vorbei!

Autor: Lars Petersen

Mitglied im DPV Deutscher Presseverband - Verband für Journalisten e.V. Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann, davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Steckenpferd? Texten. Zur Person? Vater und MC-Mitglied (1%er). Karre? 99er Harley Davidson Road King. KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden werden, sofern es sich nicht um bezahlte Aufträge handelt. Besonderes: U. a. Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst, Organisator der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings sowie Produzent vom Motorcycle Jamboree Journal. Ausrichter vom Rocker Talk 1 und 3.