Leserbrief: Alex Leather Craft in Japan!

International bewegt sich etwas!

Vor einiger Zeit hatte ich euch Alex Leather Craft umfänglich vorgestellt. Anscheinend hatte ich diesbezüglich einen recht guten Riecher, denn wie sich nun herausstellte, ist das Unternehmen aus Geldern mittlerweile auch international recht angesagt. Als ich davon hörte, dass sie ihren Betrieb und seine Produkte in Japan auf der Joints Custombike Show präsentieren, bat ich Cheffe Alexander mir darüber einen Leserbrief zukommen zu lassen. Gesagt, getan. Hier ist das Teil von Mitarbeiter Tim, der für die Kommunikation zuständig ist und Alex Leather Craft in Japan vertrat.

Tim (Mitte) im Kreise seiner japanischen Partner von Custom Works Sun.

Tim (Mitte) im Kreise seiner japanischen Partner von Custom Works Sun.

Der Leserbrief!

Angefangen hat alles auf der Ausstellung für Luxuswaren in Abu Dhabi im November des vergangenen Jahres. Unser Stand befand sich direkt neben dem Stand der Japaner. Das war eine recht große Truppe aus unterschiedlichen Firmen. Die Kommunikation funktionierte hauptsächlich über Hände und Füße, da Englisch nicht gerade zu den Stärken der meisten Japaner gehört.

Lange Rede, kurzer Sinn; auf der Ausstellung haben wir mit den Japanern die Kontakte ausgetauscht und haben denen einen unserer Sättel geschenkt. Danach haben wir länger nichts mehr von ihnen gehört, bis der Chef von Custom Works Zon uns überraschend eingeladen hat, nach Japan zu kommen, und uns mit ihnen den Stand auf der Joints Custombike Show zu teilen. Nach kurzem Überlegen sagten wir zu. Am 17. April ging es dann los. Die ersten Tage in Tokyo und Kyoto werde ich überspringen. Das sollte man sich selbst anschauen. Absolut lohnenswert!

Ausländische Firmen sind seltene Gäste auf japanischen Custom-Messen!

Ausländische Firmen sind seltene Gäste auf japanischen Custom-Messen!

In Kyoto wurden wir schlussendlich von den Japanern eingesammelt und zunächst in ihre Werkstatt gebracht. Wow. Wir wussten schon, dass die Jungs keine Unbekannten in der dortigen Customizing-Szene sind, aber wir hatten keine Ahnung davon, dass sie in Japan echte Legenden sind.

Aus der Werkstatt von Custom Works Zon!

Von der Werkstatt aus sind wir dann nach Nagoya gefahren, wo der Stand aufgebaut wurde. Schon in der Aufbauphase ist mir aufgefallen wie viele extrem geile Customs dort waren. Das haben die Japaner richtig drauf. Man merkt, dass sie das Umbauen von Bikes nicht gestern und nicht vorgestern gelernt haben. Richtige Kunstwerke sind das. Die japanische Mentalität, alles auf die Ebene der Perfektion zu ziehen, spiegelt sich auch in der dortigen Motorradszene wider.

Impressionen!

Best of Knuckle Head!

Die Atmosphäre war schon anders als auf europäischen Ausstellungen. Ich kann jedoch nicht genau sagen wodurch. Nur die Musik und die Attributik ist auch in Japan vergleichbar. Die gleichen AC/DC-Songs und die gleichen eisernen Kreuze. Naja, es gibt nun mal konstante in dieser Welt, die Gravitationskonstante, die Gaskonstante und die Bikerszenenattributenkonstante. Es kann kein Bikertreffen ohne AC/DC stattfinden, sonst passiert ein kosmischer Kollaps und das Universum zieht sich zu einem mickrigen Punkt zusammen. Genug Schwachsinn.

Impressionen!

Die Joints Custombike Show an sich mit ihren ca. 10.000 Besuchern gehört zu den Top 3 Custombike-Messen Japans. Gar nicht mal so klein, wenn man bedenkt, dass so gut wie keine Ausländer an der Ausstellung teilnehmen oder sie besuchen. Insbesondere als Amerikaner oder Deutscher ist man dort sehr willkommen und interessant. Man muss jedoch bedenken, dass es nicht einfach ist, das Vertrauen der Japaner zu gewinnen. Habe mich übrigens gefreut den Helmut von Dr.Jekill & Mr. Hyde dort zu treffen.

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Im großen und ganzen war die Ausstellung für uns ein Erfolg. Die geknüpften Kontakte sind sehr nützlich und die Reaktionen der Japaner auf unsere Produktion vielversprechend, deshalb sind wir uns sicher, dass dieser Trip nicht der letzte für uns nach Japan war. Schauen wir mal, was uns 2018 so bringt. Übrigens, die Custom Works Zon hat mit ihrem Bike gleich drei Preise und somit den ersten Platz abgesahnt. Oberklasse von der Oberklasse!
Greetz an alle Leser
Tim (Ende Leserbrief)

Auch beim Customizing foglen Japaner ihrem Perfektionsdrang. Urteilt selber!

Auch beim Customizing foglen Japaner ihrem Perfektionsdrang. Urteilt selber!

Anmerkung!

Für das Image eines Unternehmens können internationale Kontakte in die Customizing-Szene auf anderen Kontinenten Gold wert sein. Jedoch ist es ein langer Weg aus diesen Kontakten eine langfrsitgie Geschäftsbeziehung aufzubauen. Made in Germany kommt an. Wer allerding nun denkt, dass die Wallets oder Sättel bei Alex Leather Craft Unsummen kosten, dem sein ein Blick auf deren Homepage dringend angeraten. Hier der Einstieg.

Leserbriefe sind eine gute Möglichkeit sich unseren Lesern unabhängig von meinen Aktivitäten vorzustellen. Und wer sich die Arbeit macht, wird i.d.R. auch veröffentlicht. Ich bedanke mit bei Tim.

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitlglied. Karre. 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings.