Autohaus Mock: Der EQA im Fokus!

Ein Weekend mit dem Vollstromer!

Zu Ingo Mock vom Autohaus Mock in Delmenhorst habe ich einen guten Draht. Jedenfalls so gut, dass er mir ab und an ein neues Modell von Mercedes für eine ausgiebige Probefahrt zur Verfügung stellt. Zuletzt war es der EQC, mit dem ich ein ganzes Wochenende on Tour war.

Nachfolgend bekam ich mit, dass Mercedes in Bälde den EQA herausbringt, quasi den kleinen Bruder. Wie ihr wisst stehe ich der alleinigen Fokussierung auf die E-Sparte als das Allheilmittel zukünftiger Mobilität auf vier Rädern skeptisch gegenüber. Das ist allerdings eine hoch emotionale Diskussion, die sich beileibe nicht immer an den Fakten orientiert.

Als Ingo Mock mir den EQA zur erneuten Probefahrt anbot, wollte ich mich davon möglichst loslösen und den Vollstromer einfach genauso nutzen, wie ich mich im Alltag auch mit meinem eigenen Verbrenner bewege. Daher entschied ich mich dazu nahezu ausschließlich im Eco-Modus unterwegs zu sein, um insbesondere die maximale Reichweite beurteilen zu können. Hier meine Eindrücke.

Ich war ein ganzes Weekend mit dem neuen EQA unterwegs. Das Weserstadion war ein Pflichtbesuch!

Der EQA in meinem Fokus!

Ich übernahm das Fahrzeug mit AMG-Linie mit einem Batteriestand von 85%, der mir laut Instrumentenanzeige knapp 400 KM Nutzung bis zur nächsten Aufladung ermöglichen sollte. Zunächst fuhr ich das Rock Pub Wildside an, um mir dort in aller Ruhe den Allgmeinecheck zu geben.

Vor dem Rock Pub Wildside nahm ich den EQA ordentlich unter die Lupe.

Optik & Haptik?

Du bekommst den Stern, das war recht schnell klar, denn auch der EQA steht für eine äußerst hochwertige Verarbeitung. Da klappert nichts und das gesamte Interieur kommt wertig rüber. Nun, bei einem Kaufpreis von 56.890 Euro muss man das auch erwarten können.

Die Sitze lassen sich durch etliche Features sehr gut an die Körperform anpassen. Das ist gerade für lange Touren ein Vorteil, um den stark beanspruchten Rücken zu entlasten. Mit meinen 1.85 Metern Körpergröße sowie 110 KG Körpergewicht fühlte ich mich jedenfalls dauerhaft wohl. Das man die Sitzposition nach vorne und hinten jedoch manuell verstellen muss, hat mich enttäuscht. Ich bin ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass auch dieses elekrisch erfolgt. In diesem Modell eben nicht.

Car Design meeets Modern Art. Halt in Heiligenrode.

Mit der Instrumenteanzeige kam ich stets klar. Alles, was für mich wichtig ist, war klar und direkt zu erfassen. Mit dem Touchpad vor der Mittelarmlehne stehe ich allerdings noch etwas auf Kriegsfuß. Mich lenkt das zu sehr vom Verkehr ab. Gut daher, dass der hochauflösende Bildschirm auch händisch oder je nach Modell mit Spracherkennung (MBUX) zu bedienen ist. Technisch ist der EQA jedenfalls auf einem hohen Niveau gedacht worden und das Auto ist absolut komfortabel zu fahren!

Blick in das Cockpit. Irgendwie puristisch, irgenwie edel. Mir gefällt das Design des Interieurs!

Das Fahren?

Ich bin jemand, den Autofahren recht schnell stresst, ganz anders als beim Cruisen mit dem Bike. Wie auch beim EQC war das mit dem EQA nie der Fall. Das Auto gleitet sanft durch den Verkehr und ich habe mich aufgrund der Verarbeitungsqualtität rundum sicher gefühlt. Dieser subjektive Aspekt wird durch etliche hoch nützliche Ausstattungsmerkmale noch verstärkt. Dazu später mehr.

Den Test der Federung hat das Auto mit Bravour bestanden!

Hinter dem Weserstadion gab ich mir eine längere Strecke mit teilweise derben Kopfsteinplaster, um die Federung ordentlich zu checken. Schon beim ersten Test nach dem Allgemeincheck beim Wildside auf von Treckern häufig genutzten Straßen, kam der EQA sehr gut davon. Auf dem Kopfsteinplaster legte er noch einen drauf. Der Wagen schluckte das alles locker weg. Und was die Bremsen anbelangt, so gibt es nur ein Fazit, die sind top.

Licht und Sicherheit?

Die LED-HIgh Performance Scheinwerfer und der adaptive Fernlicht-Assistent bekommen von mir die Note 1. Wow, ist das geil. Das System denkt vollends mit, reagiert auf das jeweilige Umfeld. Die Objekte im Fahrumfeld werden erfasst und das System richtet sich eigenständig darauf aus. Der Verkehrszeichen-Assistent sorgt dafür, dass die Verkehrzeichen klar zu erkennen sind. Das ist echt intelligent.

Der Spurwechselassistent verdichtet den Sicherheitsaspekt. Sobald ein Fahrzeug im toten Winkel auftaucht leuchtet das rote Warndreieck im jeweiligen Rückspiegel. Das sofortige Wechseln der Fahrspur direkt nach dem Setzen des Blinkers dürfte damit an sich nicht mehr stattfinden und die Unfallgefahr wird enorm reduziert. Wer da dennoch einfach rüberzieht, ist selber schuld.

Ambiente & Sounds?

Das digitale Radio und das Advanced Soundsystem sorgen für den satten Sound, der auch bei maximaler Lautstärke vibrationsfrei abgeht. Es ist jetzt nicht der ultimative Kick, aber es ist weit mehr als Standard. Die Ambientebeleuchtung mag man sehen wie man will. Ich finde diese gefällig und keinesfalls überladen. Sie peppt bei Nachtfahrten den Innenraum spürbar auf. Das beim Öffnen der Vordertüren der Stern auf dem Boden angezeigt wird, fällt wohl unter die Kategorie Standing. Motto? “ Ich fahre Mercedes“

Zwei Vollstromer. Boxenstopp bei Harley Davidson Bremen.

Reichweite?

An dieser Stelle frage ich mich ernsthaft, wie die Automobilkonzerne die Reichweiten ermitteln. Ich bin fast nur im Eco-Modus gefahren, dazu betont defensiv. Wenn überhaupt bin ich mit dem Verkehr geschwommen, hatte hier und da mal 10 Km/h zu viel auf der Uhr. Das die Konzerne natürlich die STVO als Maßstab anlegen ist klar, aber in Punkto Realverkehr saugt dieser die Batterie doch weitaus schneller aus, als einem das lieb ist.

Was ich wohl nehmen würde, wenn ich die Wahl hätte. Vermutlich doch das Fachwerkhaus.

Das allerdings gilt auch für die Verbrenner. Fakt ist, wer stetig auf das Gaspedal drückt, wird vermutlich otmals seine Fahrt für einen ungeplanten Ladevorgang unterbrechen müssen. Und da kommt die Ladeinfrastruktur ins Spiel. An einer Ladesäule in der Bremer City parkte neben mir ein Mercedes-Fahrer aus Essen sein Dickschiff. Das war allerdings ein Hybrid. Mit ihm unterhielt ich mich. Er stellte fest, dass er mit einem reinen Stromer nicht glücklich wäre und er sehr froh sei, die Kombination Verbrenner/Strom zu fahren.

Top-Anzeige

Fazit!

Technisch und optisch spricht mich der EQA an, wobei ich keinesfalls sämtliche Funktionen getestet habe. Warum auch, ich bin ja nicht für die Auto Bild aktiv gewesen. Insgesamt habe ich festgestellt, das Fahrzeug liefert eine gute Performance ab. Den Stromereffekt muss jeder für sich selbst beurteilen. Ich verteufel das nicht, sehe aber halt die Probleme mit der aktuellen Ladeinfrastruktur. Da muss man sich die Investition genau überlegen, insbesondere, wenn man beruflich viel unterwegs ist.

Ich hatte eine ausgedehnte Probefahrt, mehr nicht. Insofern gebe ich auch keine Kaufempfehlung ab. Das Weekend mit dem Auto hat Spaß gemacht, Innovationen sind reichlich vorhanden, Mercedes ist da schon recht weit vorne. Ob euch meine Erlebnisse nun angefixt haben, weiß ich nicht. Wenn ja, dann klickt den Kontakt an und meldet euch beim Autohaus Mock oder dem Händler eures Vertrauens.

Danke für das Vertrauen an das Autohaus Mock!

Kontakt: https://www.mercedes-benz-mock.de/de/desktop/home.html

Autor: Lars Petersen

Über 30 Jahre Erfahrung als Vertriebsmann. Davon 9 Jahre Anzeigenleiter bei der Borgmeier Media Gruppe GmbH in Delmenhorst. Ü50, Vater, Musiker ( Singer ) und MC-Mitglied. Karre? 99er Harley Davidson Road King KM pro Jahr? Das reicht schon! Mein Credo? Geht nicht, gibt es nicht!! Machen, nicht labern! Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass er seine Tätigkeit mit der höchst möglichen Neutralität und Objektivität ausführt und die Inhalte im Online-Magazin nur von ihm entschieden wird. Besonderes: Veranstalter von Bikes, Music & More Vol.1 bis 5. - Das Biker-Festival in Delmenhorst sowie der Biker Meile im Rahmen des Delmenhorster Autofrühlings.