Die After-Sow-Party!
Gestern erschien Teil 1 mit den Impressionen vom Tagesgeschehen der Bike & Rock Show vom Chopper Club Germany. Vermutllich wird sich der ein oder andere gefragt haben, warum ich darin nicht auf die Live-Bands einging, die auf der Mainstage gerockt haben. Nun, die Antwort ist ganz easy. Ich habe sie quasi nicht mitbekommen, außer zwei Songs der Rock N Roll Allstars. Für eine repräsentative Beschreibung der Musik-Acts reicht das aber ja jetzt beileibe nicht aus.
Was ich m. E. absolut repräsentativ beschreiben kann, ist das Treiben rund um die After-Show-Party. Diese war nämlich auch der Grund, warum ich mich die ganze Zeit am und im großen Zelt hinter der Mainstage herumtrieb und etliche zum Teil richtig geile Talks hatte. Am und im großen Festzelt rannten nämlich etliche mir bekannte Szenegänger herum. Ein großer Kessel Buntes sozusagen.
Meine Farben waren das erste Mal durch zwei Chapter auf der After-Show-Party vertreten. Wir haben uns gut sichtbar unter das Volk gemischt und viele zum Teil intensive Gespäche geführt. Optisch dominant die Farben des Rolling Wheels MC Germany sowie des Free Eagles MC Germany, die seit Jahren eine enge Freundschaft zum Chopper Club Germany unterhalten und diese konsequent pflegen.
Das erste Highlight!
Das erste Highlight an diesem Abend war die Band Lynchburg Lemonade aus Minden. Wow, die haben es echt geschafft im ganzen Zelt eine sehr relaxte Konzertatmosphäre zu erzeugen. Auffällig, dass die Truppe sich an Songs herantraute, von denen die meisten Coverbands eher Abstand nehmen würde. Einen Song wie „Lifeline“ von Papa Roach habe ich jedenfalls noch bei einer anderen Coverband gehört. Das war aber nicht nur ein reines Coverstück, nee, die Combo hat diesem Titel und auch anderen Songs echt mal ihren eigenen Stempel aufgedrückt.
Markant im Fokus sicherlich die Frontlady, die vor allem gesanglich eine gute Range bot. Neben ihr fiel mir das markant gute Timing des Drummers auf, der Member im Free Eagles MC Germany ist. Einige meiner oftmals kritischen Brüder waren jedenfalls ebenfalls hoch angetan. Durchaus möglich, dass wir diese Combo zukünftig in unserem Wildside begrüßen werden. Ein erster Talk fand bereits statt.
Und sonst noch?
Die nachfolgende Band aus Mazedonien, die wohl seit Jahren die After-Show-Party berockt, habe ich mal wieder kaum mitbekommen. Ja, ab und an fixt mich eine Party derart an, dass ich lieber mit anderen Rockern das Gespräch suche und Kontakte aufbaue oder pflege. Hier und da muss man dann auch mal über Vergangenes sprechen, so wie ich es mit Presi Fitti vom Chopper Club Germany an dem Abend tat. Da werden dann einfach persönliche Standpunkte klargemacht, um bestenfalls Barrieren abzubauen. Erst danach besteht die Chance, dass sich die Kontakte auf organischem Wege entwickeln.

Presi Fitti hält im Festzelt der After-Show-Party seine Dankesrede und empfängt dort Gratulationen zum erneut erfolgreichen Benefiz.
Fazit!
Ich habe meinen Besuch auf der Bike & Rock Show sowie auf der After-Show-Party keinesfalls bereut. Im Gegenteil! Es war in Summe ein sehr relaxter Tag mit einem tollen Finale und einem Spendenergebnis, dass nunmehr tatsächlich die Marke von 200.000 Euro in 13 Jahren für das Kinder- und Jugendhospiz Bethel in Bielefeld geknackt hat. Die Gastfreundschaft war hoch, die Atmosphäre sehr gut und letztlich hat der Chopper Club Germany m. E. erneut hoch amtlich abgeliefert. Dafür meinen Respekt!