Da ich das Rocket’s bereits von einem vorherigen Besuch her kannte, war mir klar, dass dort ganz sicher keine 10 Tätowierer sitzen werden und ihre Kunst anbieten. Das ist in der Location schon von der Größe her gar nicht machbar. Dennoch machte mich der Flyer neugierig und da ich das Event als Brücke hin zum Open Castle des Galahad MC Niedersachsen betrachtete, bin ich bereits um kurz nach 16.00 Uhr im Rocket’s aufgeschlagen.
Was war los?
Tatsächlich waren zwei Tätowierer und eine Piercing-Lady am Start. Davor saß eine Handvoll Leute. Das war jetzt zum Start nicht der Burner, aber im weiteren Verlauf kamen noch weitere Besucher hinzu. Dass dieses Event nicht stark frequentiert wird, war mir an sich schon im Vorfeld klar, da zwei Clubs am selben Tag offene Abende anboten, und sich das Ausgehverhalten in der Szene ohnehin stark eingeschränkt hat.
Für mich war es letztlich eine gute Gelenheit mal in das neue Motorradmagazin „Kradblatt“ einen Blick hineinzuwerfen und mir gleich mal drei Portionen Bratwurst mit Nudelsalat zu geben. Jipp, das Food zu einem fairen Preis war lecker.
Die Artists hatten an sich durchgehend etwas zu tun, von daher war das Event vermutlich für sie kein Rohrkrepierer. Dem Rocket’s selbst hätte ich aber etwas mehr Zulauf gewünscht. Denn wenn auch das Food auf Bons läuft, braucht es einfach mehr Umsatz, um den Break-Even-Point zu knacken.
Fazit!
Dieses Event hätte meines Erachtens mehr Werbung gebraucht. Die eigene Seite im Fratzenbuch reicht vielleicht im Verbund mit dem Treffenkalender bei offenen Abenden des Bikerseele MC’s aus, dieser hat im Rocket’s sein Quartier, aber in Sachen Tattoo und Piercing muss man mehr in die Breite gehen. Das sollte man bei einer Wiederholung des Mottos ggf. beachten. Es gibt ja ohne Ende Foren, in denen man ggf. die Werbung lancieren kann. Ansonsten war es ein angenehmer Aufenthalt.





